Nah bei den Leuten

Nah bei den Leuten
24.09.2022

Gemeinsam mit Christian Baldauf vor Ort

Schalkenmehren Vom 15. August bis zum 5. September ist Christian Baldauf auf „Nah Tour“. In dieser Zeit besucht er zahlreiche Städte und Dörfer im Land, informiert sich in großen und kleinen Betrieben über die aktuellen Herausforderungen und Probleme. Ziel der Reise ist es, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

Ein Café in Schalkenmehren war einer der Programmpunkte in der Vulkaneifel. Hier stellte sich der Landesvorsitzende der rheinland-pfälzischen CDU zusammen mit seinem Generalsekretär, Gordon Schnieder (MdL), den Fragen der Bürger. Bei kühlen Getränken wurde nicht drumherum geredet. Klar und eindeutig wurde benannt, wo der Schuh drückt und was die Bürger von ihren Politikern erwarten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Zukunft ländlicher Regionen besser gestaltet werden kann. Kritikpunkte waren die mangelhafte Infrastruktur, ebenso ein nicht auf die speziellen Verhältnisse in der Vulkaneifel abgestimmter ÖPNV. Zahlreiche Anregungen kamen zur ärztlichen Versorgung und Pflege in der Gegenwart und Zukunft. Es wurde gefordert, dass der ländliche Raum gegenüber den Städten nicht benachteiligt wird. Die Schließung von Krankenhäusern oder medizinischen Abteilungen sei der falsche Weg, wurde betont und der bevorstehende Hausärztemangel mit großer Sorge betrachtet. Vom Fachkräftemangel wurde der Bogen zur schlechten Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz geschlagen. Weichen würden in diesem Bereich falsch gestellt, weil die Landesregierung hohe Abiturientenzahlen als erfolgreiche Bildungspolitik deute. Bei diesem „Akademisierungswahn“ würden die Handwerksberufe vernachlässigt. Die Landesregierung betreibe in vielen Bereichen eine Politik zu Lasten der Kommunen, klagten gleich mehrere Kommunalpolitiker. Diese müssen die Vorgaben aus Mainz erfüllen, bekommen dafür aber nicht das notwendige Geld. Deutlich zeige sich dies vor allem am neuen KiTa-Gesetz, das die Kommunen völlig überfordere.

Christian Baldauf nahm viele Anregungen für die kommende Arbeit in Mainz mit und freute sich besonders, dass an diesem Abend ein weiteres Neumitglied für die CDU gewonnen werden konnte.